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Motorradsport

KFZ-Versicherungen für Motorräder

Mit dem Motorrad verbindet sich Freiheit und Spaß, jeder begeisterte Biker benötigt allerdings die richtige Versicherung. Es gibt hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Pkw-Versicherung, man kann sogar die Abschlüsse clever kombinieren, wenn man über beide Kraftfahrzeuge verfügt. In jedem Fall ist die Kfz-Versicherung für das Motorrad unerlässlich. Zum einen wird das Bike ohne Haftpflicht für den Straßenverkehr nicht zugelassen, zum anderen erleiden Motorradfahrer siebenmal häufiger Unfälle als Pkw-Fahrer. Die Kasko ist daher ebenfalls sehr ratsam.

Grundlage: Die Haftpflicht

Diese ist wie bei jedem Kraftfahrzeug gesetzlich vorgeschrieben, wenn man am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will. Wenn der Motorradfahrer selbst einen Schaden an der Gesundheit oder am Eigentum Dritter verursacht, muss er diesen ersetzen. Die Haftpflichtversicherung garantiert diesen Schadensersatz, der im Einzelfall sehr hoch ausfallen kann, bei Personenschäden bis in den Millionenbereich. Der Schädiger, aber auch der Geschädigte wären ohne diese Versicherung für immer ruiniert.

Optional: die Kaskoversicherung als Teilkasko- und Vollkasko

Die Teilkasko schützt vor Schäden durch unwetterbedingte Einflüsse wie Sturm, Blitzschlag oder Hagel, auch gegen Wildunfälle, Feuer, Glasbruch, Diebstahl oder Marderbiss. Die Vollkasko ersetzt darüber hinaus selbst verursachte Schäden und schützt auch vor Vandalismus, ebenso wenn Dritte Fahrerflucht begehen. Diese Versicherungen sind freiwillig, man empfiehlt sie jedoch gerade den besonders gefährdeten Motorradfahrern.

Selbstbeteiligung und Mallorcapolice

Über eine Selbstbeteiligung sind auch bei der Motorradversicherung Kosten zu sparen. Hier kann der Versicherungsnehmer über die Höhe selbst entscheiden, üblich sind minimal 150,- , maximal kaum über 1.000,- Euro. Es obliegt Ihrer eigenen Entscheidung, das Risiko hier richtig einzuschätzen. Mit einer sogenannten Mallorcapolice können Sie im europäischen Ausland ein Motorrad anmieten und genießen damit den vollen Versicherungsschutz, der in Deutschland üblich ist, in anderen Ländern nicht unbedingt. Die Deckungssummen liegen dort oft deutliche niedriger als die in Deutschland per Gesetz vorgeschriebene Mindestdeckung für eine Haftpflicht von minimal 2,5 Millionen Euro pro Person.

Saisonkennzeichen und andere Preisnachlässe

Mit einem Saisonkennzeichen für das Motorrad, das doch im Winter meist in der Garage steht, sparen Sie nochmals deutlich. Sparfüchse, die im Sommer mit dem Bike, im Winter mit dem Auto unterwegs sind, melden jeweils eins der beiden Kraftfahrzeuge ab. Das Kennzeichen muss jedoch durchgehend gelten (zwischen zwei und elf Monaten, für volle Monate), Saisonbeginn und -Ende werden auf dem Kennzeichen vermerkt, die Ummeldung entfällt damit. Beim Versicherungsvergleich für eine Motorradversicherung sind auch Preisnachlässe mancher Gesellschaften für besondere Gruppen von Kraftfahrern und Bikes festzustellen, zum Beispiel diejenigen, die schon mit einem Pkw versichert sind, ebenso ältere Fahrer, Motorräder mit ABS oder Fahrer mit Nachweis über ein Sicherheitstraining. Auch den Rabattretter gibt es für das Motorrad ebenso wie für das Auto. Die Versicherung kostet ein wenig mehr, bewahrt den Fahrer aber vor der Hochstufung der Schadensfreiheitsklasse, wenn doch etwas passiert. Die Art des Bikes kann den Beitrag ebenfalls beeinflussen.