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Motorradsport

Motorrad-Führerschein

Die Grundvoraussetzungen für einen Motorrad-Führerschein entsprechen denen, eines PKW-Führerscheins, die Theorie und Praxis sollte beherrscht werden. Einfacher ist es, wenn man bereits einen PKW-Führerschein besitzt, aber es ist nicht erforderlich. Das Erlernen der Praxis beim Motorrad-Führerschein ist etwas anders und schwieriger, als beim Autofahren, da der Fahrlehrer nicht neben dem Fahrneuling sitzt und im Notfall auf die Bremse treten kann. Der Fahrlehrer fährt im Auto hinter, dem Fahrneuling auf dem Motorrad, her und gibt per Funk Anweisungen. Deshalb ist es einfacher, wenn fundierte Kenntnisse im Straßenverkehr bereits vorliegen.

Die Theorie des Motorrad-Führerscheins entspricht der Theorie eines PKW-Führerscheins, alle Verkehrsregeln müssen gelernt und sollten anschließend auch beherrscht werden. Die Kosten für einen Motorrad-Führerschein sind im Prinzip genauso hoch, wie für einen PKW-Führerschein. Die Anzahl der Fahrstunden ist abhängig vom Können, eines jeden einzelnen. Aber man sollte etwas mehr Geld in Fahrstunden investieren, damit man sich danach auch ohne Fahrlehrer auf der Straße sicher fühlt.

Im Alter von 15 Jahren darf mit einem Mofaschein ein Moped mit 50ccm und max. 25 km/h gefahren werden. Im Alter von 16 Jahren erhöht sich die Geschwindigkeit des Mopeds auf maximal 45 km/h. Bereits mit 16 Jahren kann der Motorrad-Führerschein A1 gemacht werden, allerdings dürfen maximal 125 ccm gefahren werden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. Mit 18 Jahren darf man auch über 80 km/h fahren. Zusätzlich ist mit 18 Jahren der Motorrad-Führerschein Klasse A möglich, aber es dürfen nur Motorräder mit maximal 25 kW gefahren werden. Nach zwei Jahren Praxis mit dem Führerschein Klasse A, fallen die Begrenzungen weg und alle Motorradleistungsklassen dürfen gefahren werden. Wer mit 25 Jahren den Motorrad-Führerschein Klasse A macht, kann auch als Anfänger alle Motorräder fahren.