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Motorradsport

Unterschiede zwischen Motorroller und Motorrad


Ein Motorroller ist ein sehr beliebtes Fahrzeug. Insbesondere für junge Menschen und im Stadtverkehr bringt der Motorroller, der auch als Scooter bezeichnet wird, viele Vorteile. Da der Anschaffungspreis im Vergleich zu einem Auto günstig und das Fahren vieler Modelle bereits ab sechzehn Jahren möglich ist, ist ein Motorroller ein beliebtes Fahrzeug bei Jugendlichen. Auch Menschen, die in Großstädten wohnen, nutzen oft einen Motorroller. Dichter Verkehr und Staus können mit dem Motorroller leicht umfahren werden und auch das Problem, einen Parkplatz zu finden, wird erheblich einfacher.

Unterschied zwischen einem Motorroller und einem Motorrad

Nach der offiziellen DIN-Normung gibt es nur einen einzigen Unterschied. Ein Motorroller verfügt über einen Durchstieg zwischen dem Sitz und der Frontkarosserie. Die offizielle Bezeichnung lautet, dass er ohne Knieschluss gefahren wird. Die größten Roller-Modelle, die sogenannten Maxi-Scooter verfügen jedoch nur über einen verminderten Durchstieg, da sie aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die mit ihnen erzielt werden können, eine höhere Stabilität erfordern. Diese wird erreicht, indem ein Motorradrahmen für den Bau verwendet wird. So bleibt nur wenig Platz für einen Durchstieg.

In der Praxis gibt es jedoch noch einige weitere Unterschiede. Ein wichtiger Punkt ist, dass fast alle Motorroller eine Karosserie haben, die den Fahrer vor Wind schützt. Fast alle modernen Roller ­Variomatikgetriebe. Ein weiterer wichtiger Punkt, der den Motorroller von einem Motorrad unterscheidet, ist der Stauraum unter dem Sitz. Hier kann beispielsweise der Helm aufbewahrt werden. Die meisten Motorroller haben auch eine geringere Leistung als Motorräder.

Bei diesen Unterscheidungskriterien ist jedoch anzumerken, dass die Trennlinie hier etwas unscharf ist. So gibt es beispielsweise auch Motorräder, die ebenfalls über eine Karosserie verfügen oder Motorroller, mit manuellem Schaltgetriebe.

Die Vorteile des Motorrollers gegenüber dem Motorrad

Eine junge Frau mit ihrem Roller

Wer das sportliche Fahren liebt, wird sich in den meisten Fällen wohl eher auf dem Motorrad wohlfühlen. Die stabilere Bauart ermöglicht es beispielsweise, sich stärker in die Kurven zu legen. Die Maxi-Scooter, mit denen auch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden können, sind jedoch ebenfalls so gebaut, dass sie besser für das sportliche Fahren geeignet sind.

Der normale Scooter hingegen ist für die Benutzung im Alltag, insbesondere in städtischen Gebieten konzipiert. Für diese Art der Benutzung bietet er viele Vorteile. Die Karosserie beispielsweise bietet viele Vorteile bei schlechtem Wetter. Der Fahrer ist so deutlich besser vor Wind, Regen und Spritzwasser geschützt. Da man im Alltagsgebrauch oft nicht auf das Wetter Rücksicht nehmen kann, ist dies ein großer Vorteil des Rollers. Insbesondere wenn man keine spezielle Motorradkleidung benutzen kann, weil man beispielsweise den Motorroller für die Anfahrt zur Arbeit in einem Büro nutzt, ist die Karosserie sehr hilfreich.

Auch der Stauraum unter dem Sitz bringt im Alltagsgebrauch viele Vorteile. So kann man mit dem Roller beispielsweise kleine Besorgungen erledigen und diese bequem unter dem Sitz verstauen. Da der Stauraum abschließbar ist, können sie bei weiteren Besorgungen auch unbeaufsichtigt im Roller gelassen werden.

Das Automatikgetriebe schließlich bringt im Stadtverkehr ebenfalls viele Vorteile. Durch die häufigen Geschwindigkeitswechsel müsste man mit einem Schaltgetriebe ständig den Gang wechseln. Mit dem Automatikgetriebe ist auch die Fahrt in der Stadt sehr angenehm.

Sowohl das Motorrad als auch der Motorroller haben im Stadtverkehr den großen Vorteil, dass man sich so schnell und bequem fortbewegen kann. Im Vergleich zum Auto kann der Rollerfahrer so viel Zeit einsparen und kommt meistens deutlich schneller an sein Ziel. All diese Vorteile machen den Scooter zum idealen Fahrzeug für den Stadtbetrieb.



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